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TU Dresden

TU Dresden

(© TU Dresden)

»Wissen schafft Vielfalt« – so das Credo der TU Dresden. Die TU Dresden bietet 121 Studiengänge, verteilt auf 18 Fakultäten in fünf Bereichen. Dazu gehören neben den mathematischen, technischen und naturwissenschaftlichen Bereichen auch sämtliche Fächergruppen aus den Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften sowie der Medizin. Damit hat die TU Dresden eines der breitesten Fächerspektren in Deutschland.

 

Die TU Dresden hat ihre Wurzeln in der 1828 gegründeten Technischen Bildungsanstalt Dresden. Damit ist sie eine der ältesten Technischen Hochschulen bundesweit. Sie gilt auch als eine der größten Technischen Universitäten Deutschlands. Derzeit nutzen 30.700 Studierende das breite Studienangebot. International hat sich die TU Dresden einen hervorragenden Ruf erarbeitet, etwa jeder achte Studierende kommt aus dem Ausland. Heute sind an der TU Dresden rund 11.300 Beschäftigte aus 70 Ländern tätig.

 

Als Zentrum des 2009 gegründeten Wissenschaftsverbundes »DRESDEN concept« – einem Zusammenschluss von 28 Partnern aus Wissenschaft und Kultur, darunter die außeruniversitären Forschungseinrichtungen der Max-Planck- und der Fraunhofer-Gesellschaft sowie der Leibniz- und Helmholtz-Gemeinschaft – hat die TU Dresden in der Exzellenzinitiative des Bundes überzeugt. Seit 2012 trägt sie den Titel Exzellenz Universität. Damit gehört sie zu den elf Spitzenuniversitäten Deutschlands.

 

Als einzige der neun führenden Technischen Universitäten bietet die TU Dresden grundständige Diplomstudiengänge an. Der Dipl.-Ing. gilt weltweit als Qualitätsabschluss. Vorrangig in den Ingenieur- und Wirtschaftswissenschaften können die klassischen, universitären Diplom-Studiengänge absolviert werden. Der Hauptcampus befindet sich in der Dresdner Südvorstadt und liegt innenstadtnah. Die Lebenswissenschaften und die Medizin prägen den Campus Johannstadt. Das Institut für Abfallwirtschaft und Altlasten ist in Pirna-Copitz angesiedelt und die angehenden Forstwissenschaftler studieren zwischen Osterzgebirge und Sächsischer Schweiz in Tharandt.

 

Die TU Dresden ist seit 2007 als familiengerechte Hochschule zertifiziert, so dass Studieren mit Kind gut funktioniert. Das Campus-Büro »Uni mit Kind« als Kooperationseinrichtung von Studentenwerk und TU Dresden umsorgt studentische Eltern von der Kinderbetreuung über Kurse und Workshops bis hin zur flexiblen Kurzzeitbetreuung.

 

Im Juni 2012 hat die TU Dresden in der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder den Titel einer Exzellenz-Universität errungen. Sie ist damit eine der elf Exzellenz-Universitäten Deutschlands. Am 27. September 2018 wurde durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft bekannt gegeben, dass drei der sechs Forschungscluster bewillgt werden. Hier erfahren Sie dazu mehr.

www.tu-dresden.de

Medizinische Fakultät der TU Dresden

Die Medizinische Fakultät Carl Gustav Carus wurde 1993 gegründet und ging aus der Medizinischen Akademie Carl Gustav Carus hervor. Ihre Wurzeln liegen in dem 1748 eröffneten Königlich-Polnischen und Kurfürstlich-Sächsischen Collegium Medico-Chirurgicum. Die Medizinische Fakultät der TU Dresden pflegt einen regen Austausch mit Universitäten anderer Länder. Auch dafür wird das international anerkannte Curriculum weiterentwickelt, um die gegenseitige Anerkennung von Lehrleistungen zu ermöglichen. So kooperiert die Fakultät beispielsweise mit der Universität Sydney, Australien, der Huazhong University of Science & Technology und dem Tongji Medical College in China, der Naresuan University und der Burapha University in Thailand, der Duke University in Durham, North Carolina, USA, der University of Louisville, USA, und der Universidad Iberoamericana, Santa Domingo in der Dominikanischen Republik.

In Kooperation mit der Harvard Medical School (Boston/USA) wurde zudem in allen sechs Studienjahren ein praxisorientiertes Studiensystem (DIPOL®) eingeführt. Das Besondere daran sind interdisziplinäre Blockkurse. In Serien von Lehrveranstaltungen beleuchten Dozenten aus unterschiedlichen Disziplinen der Medizin und anderer Fakultäten die medizinische Symptomatik von verschiedenen Seiten. Ein weiteres Merkmal dieser Methode ist das Anwenden von Lerninhalten anhand konkreter Fallbeispiele in Kleingruppen unter der Anleitung eines Tutors. Durch die in den Kurs eingebundenen Praktika kommen die Studierenden frühzeitig in Kontakt mit den Patienten des Universitätsklinikums.

Im Medizinischen Interprofessionellen Trainingszentrum mit Skills Lab und dem Kommunikativ-Programm »Standardisierte Patienten« werden in Kleinstgruppen elementare ärztliche Basisfertigkeiten trainiert und dadurch die praxisnahe Ausbildung der Studenten weiter gefördert. Die Trainings im Skills Lab gehören zu den Pflichtveranstaltungen des Curriculums und erstrecken sich inzwischen über den Großteil des klinischen Studiums.

Die theoretische Ausbildung der Mediziner in Deutschland war schon immer sehr angesehen im Ausland. Dresden hat zudem mit DIPOL® die Reform des Medizinstudiums in Deutschland frühzeitig mit geprägt. Folgerichtig erhielt die Medizinische Fakultät der TUD vom Stifterverband für die deutsche Wissenschaft den Titel Reformfakultät.

Im Studiengang Zahnmedizin wurden ebenfalls und einmalig in dieser Fachrichtung für Deutschland Problem-Orientiertes Lernen (POL)-Blockkurse zur Verstärkung der Interdisziplinarität und zur Erhöhung anwendungsbereiten Wissens aus der Grundlagenmedizin in das Curriculum aufgenommen.

Besonders interessierte Studierende erhalten die Möglichkeit, im Rahmen von Erasmus- und DAAD-Programmen u.a. in Valencia, Wroclaw, Prag, Szeged, Innsbruck, Wien, Rom, Paris, Sydney, Boston und vielen anderen Städten einen Teil ihres Studiums zu absolvieren. Für die Zahnmedizinstudenten gibt es bilaterale Austauschprogramme mit den Universitäten Gent und Leuven (Belgien), Dundee (Schottland), Oslo (Norwegen), der Alberta-Universität in Edmonton (Kanada) und Riga (Lettland).

Das Studienangebot umfasst auch den Masterstudiengang »Gesundheitswissenschaften – Public Health« und den Masterstudiengang »Medical Radiation Sciences« – hier erfolgt parallel die Ausbildung zum von den atomrechtlichen Behörden anerkannten Medizinphysikexperten (MPE).Darüber hinaus besteht eine enge Zusammenarbeit mit dem Universitätsklinikum Dresden, welches mit modernsten Diagnostik- und Therapiemethoden die Ausbildung der Studenten unterstützt.

Medizinische Fakultät der TU Dresden

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